Wegen Corona: Letzter Auftritt auf WDR2 abgesagt

Fast zwanzig Jahre nach meinem Start bei WDR2 wollte ich mich eigentlich ordentlich verabschieden, wie es sich gehört. Aber jetzt hat das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gibt zur Zeit wahrlich Wichtigeres als diese Sache. Aber weil etliche gefragt und gemailt haben, will ich die Sache kurz hier erklären.

Die dritte März-Woche wäre eigentlich meine letzte Woche am WDR2-Mikrophon gewesen. Dann geht es rüber, zu WDR4. Dort startet meine erste Dienstwoche nach Ostern. Gemeinsam mit Cathrin Brackmann werde ich dann Nordrhein-Westfalen wecken – und freue mich sehr darauf. Die Pandemie ändert nun alles. Ob der Start bei WDR4 in der geplanten Woche wirklich möglich sein wird, steht noch nicht fest. Ich bin allerdings vorsichtig optimistisch. Alles hängt davon ab, wie schnell wir das Virus in den Griff bekommen.

Und warum fiel die letzte WDR2-Moderation ins Wasser?

Wie viele von Euch wissen, lebe und arbeite ich (wenn ich nicht gerade in einem WDR-Studio stehe) in Spanien. Als Freier Korrespondent und Autor auf Mallorca. Spanien ist sehr stark vom Virus betroffen – vor Start meiner vorgesehenen letzten WDR2-Woche viel stärker als Deutschland. Der WDR muss auf Nummer sicher gehen. Und hat vorsichtshalber entschieden, mich nach Hause zu schicken. Verständlich, dass der Sender kein Risiko eingehen kann, denn der sensible Studio-Bereich muss unbedingt geschützt werden, damit der Sender weiter arbeiten und die Menschen im Westen informieren kann.

Ich bin also jetzt mit einem der letzten Flieger nach Mallorca zurück geflogen und warte hier – während der längst verfügten Ausgangssperre – das Ende des Spuks ab. In diesem Fall heißt aufgehoben tatsächlich nur aufgeschoben: WDR2 hat mir versprochen, dass wir die abgesagte Woche nachholen werden, damit ich mich noch verabschieden kann.

Also: Wann das sein wird, klären wir noch, wenn es soweit ist. Passt gut auf Euch auf, wir hören uns. Und bitte: Bleibt zuhause!

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